Rhein

Der Rhein - die Eckdaten










Am Rheinfall

Quelle:
Vorderrhein im Tomasee, 2‘345 müM;
Hinterrhein beim Güferhorn und Rheinwaldhorn, ca 2'400 müM
Mündung:
Im Rhein-Maas Delta NL in die Nordsee
Länge:
1'320 km bis Mündung Nordsee
380 km bis Landesgrenze bei Basel
Kantone:
Tessin (Rhein da Medel), Graubünden, St. Gallen, Schaffhausen, Thurgau, Zürich, Aargau, Basel-Land, Basel-Stadt

Der Rhein - die Bilder

Link: http://www.haniripics.com unter "Foto Galerie" und weiter zu "Entlang Schweizer Flüssen"

Der Rhein - das Reisetagebuch
In der Rheinschlucht vom 19. - 21. Juli 2015

Einerseits befuhren und bewanderten wir die beiden Flanken der Rheinschlucht (Ruinaulta) und beschauten uns dieses Naturwunder von oben.
Mit je einer Wanderung von Flims über Conn hinunter in die Schlucht, sowie dem Fluss entlang im östlichen Teil von Valendas bis Versam Station ergänzten wir das Erlebnis Rheinschlucht.
Ein gewaltiges Stück Natur!
Zum Abschluss des Kapitels Vorderrhein fehlen nun noch einige Aufnahmen aus Dörfern wie Valendas, Sagogn, Schluein und ein Blick auf den Zusammenfluss mit dem Hinterrhein bei Reichenau.

Entlang dem Vorderrhein in der Surselva am 08./09. August 2012

Teils fahrend, teils wandernd bewegten wir uns fotografierend entlang dem Vorderrhein zwischen Tschamutt und Ilanz. Im oberen Teil der Surselva - ganz besonders in Segnas bei Disentis - findet man noch wunderschön erhaltene einheimische Häuser und Dorfteile. Auch die Passagen am Fluss entlang bieten auf ruhigen Wegen eine sehenswerte Landschaft. Ab Disentis ändert sich dann (leider) das Bild. Pompöse, überdimensionierte Appartementbauten zwängen sich störend in die Landschaft. Geht man etwas abseits der Hauptachse, entdeckt man aber auch in diesem Talabschnitt sehenswerte "Ecken". So etwa die kleine Vorderrheinschlucht oberhalb des Zusammenflusses mit dem Medelser Rhein, die architektonisch spezielle Kirche von Disla oder die alte Holzbrücke bei Punt Grondo (Russeintobel) aus dem Jahre 1857.
Es ist wie überall: etwas abseits gehen, sich etwas Zeit nehmen, mit den Leuten reden und man findet unzählige schöne und oft nur leicht versteckte landschaftliche Kleinode.

Im Quellgebiet des Vorderrheins am 26./27. Juli 2012

Der Lai da Tuma (Tomasee) gilt als meistgenannte Quelle des Hinterrheins, da er höher liegt als der Beginn des Rein da Medel (Medelser Rhein), welcher seinerseits dafür etwas weiter von der Mündung entfernt liegt. Wem die Krone gebührt, darüber sollen sich die Gelehrten streiten. Wir wanderten vom Oberalppass zum Lai da Tuma auf 2'345 müM und von dort zur SAC Hütte Maighels auf 2'314 müM. Am zweiten Tag folgten wir so nahe wie möglich dem Rein da Tuma ins Tal, wo aus dem Zusammenfluss mit Bächen vom Oberalp auf 1'754 müM das Gewässer erstmals als Rein Anteriur (Vorderrhein) fliesst. Beim Örtchen Tschamut beschlossen wir unsere Tour und werden die Spuren des Vorderrhein später hier wieder aufnehmen.
(Bilder folgen Anfang August)

Fototage in Stein am Rhein am 23./26. September 2001

Im Rahmen des Weinländer Herbstfests logierten wir in Stein am Rhein. Diese Gelegenheit nutzten wir natürlich, um im und um das schmucke Schaffhauser Städtchen einige Bilder zu schiessen. Die Geschichte von Stein am Rhein beginnt mit einer römischen Grenzfestung. Später wechselten seine Besitzer vom Kloster St. Georgen über die Herzöge von Zähringen, die Freiherren von Hohenklingen zur Familien Klingenberg. Bei Zürich und Schaffhausen suchte Stein dann Schutz gegen die Habsburger und begab sich schliesslich unter den Schutz von Zürich. Mit der Helvetik erfolgte der (erzwungene) Wechsel zum Kanton Schaffhausen.

Fototage im Hinterrhein vom 08. - 11. September 2011

Unsere Reise führte uns durch zwei der drei Hauptabschnitte des Hinterrheins – durch Rheinwald und durch das Schams. Die Schluchten Rofla und Via Mala trennen dabei Rheinwald vom Schams, respektive Schams vom Domleschg.
Einen zusätzlichen Abstecher machten wir ins Avers. Dieses Tal erbringt mit dem Averser und Ferrera Rhein einen wesentlichen Zufluss zum Hinterrhein.

08.09.2011
Der Einstieg am ersten Tag erfolgte an einem furchterregenden und sagenumwobenen Ort – in der Via Mala. Nachdem wir uns aus den Tiefen der Schlucht wieder empor gearbeitet hatten, wandten wir uns der Kirche von Zillis zu mit ihrer berühmten gemalten Holzkassettendecke. Das sollte nicht die letzte Kirche im Schams gewesen sein, die uns vor die Fotolinse kam. Ein ganzes dutzend Kirchen stehen im gerade mal 5 km langen Tal und an dessen Hängen zwischen der Via Mala und der Rofla Schlucht und dominieren das Bild der kleinen Dörfer wie beispielsweise Lohn , Mathon, Pignia oder Zillis. Um die Gotteshäuser gruppiert findet man aber auch eine reiche Auswahl an historischen Bauten; die meisten gut erhalten und liebevoll mit Blumen geschmückt.

09.09.2011
Auf den unteren Kehren der alten San Bernardino Passstrasse blickten wir auf das Dörfchen Hinterrhein mit seiner „Alten Landbrugg“, einer Steinbrücke. Weiter ging’s dann talabwärts über Nufenen, Medels, Splügen und Sufers bis zum engen Einschnitt in die Roflaschlucht. Der Sufner Stausee machte leider einen etwas traurigen Eindruck, war er doch wegen Revisionsarbeiten an den Druckstollen weitgehend abgesenkt worden. So zeigte sich anstelle der sonst milchig blau glänzenden Wasseroberfläche ein ausgetrocknetes Becken, das eher einer Kiesgrube glich. Spannender wurde es dann wieder in der Roflaschlucht mit ihrem tief eingeschnittenen und mit Felsblöcken gespickten Flusslauf.

10.09.2011
Wir geniessen bei tollstem Wetter einen Ausflug ins Landwassertal nach Davos-Monstein, wo wir zu einer Hochzeit eingeladen sind.

11.09.2011
Unseren Ausflug ins Avers beginnen wir zuhinterst im Tal im Dörfchen Juf, dem höchst gelegenen ständig bewohnten Dorf der Schweiz auf über 2‘100 müM. Das Avers ist bekannt für seine Murmeltier Kolonien. Allerdings bekamen wir kein einziges zu Gesicht, da die Bündner Jäger unterwegs waren und ihre knallenden Büchsen die „Murmeli“ wohl nicht gerade zum unbeschwerten Faulenzen an der Sonne einluden. Das Tal bietet aber punkto alten Bauern- und einigen Herrschaftshäusern genügend Fotomotive, an denen wir uns dann auch schadlos hielten.
Bevor wir uns endgültig wieder Richtung Unterland bewegten, warfen wir noch einen Blick auf die Steinbrüche im Gebiet Rofla und Andeer, wo der bekannte „grüne“ Andeerer Granit abgebaut wird.
So, damit haben wir uns wieder ein Stück Heimat näher angesehen.